Beilagen, Vegan

Ofen-Kürbis mit Haselnuss-Parmesan

2. Oktober 2015

Jetzt ist Kürbis-Zeit! Ob Hokkaido, Butternut oder Muskat, mit Kürbis kann man herrlich kochen. Backofen-Kürbis ist da noch eine der simpelsten Arten dieses tolle Gemüse auf den Tisch zu bringen. Aber auch eine, die immer wieder köstlich ist. Und variabel dazu. Diesen Backofen-Kürbis habe ich spontan kreiert, an einem Abend, an dem wir eigentlich essen gehen wollten, dann aber doch zuhause geblieben sind und eine gute Flasche Rotwein geöffnet haben. Dazu gab es Pasta mit einer hafersahnigen Pilz-Zitronen-Sauce. Hallo Herbst! 😎 

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Brrr, als Kind gab es Kürbis in meiner Welt nur eingelegt im Glas. So begegnet er einem heute eigentlich nur noch beim traditionellen Grünkohlessen und nicht mal da kann man sich noch darauf verlassen. Aber ehrlich gesagt, vermisse ich ihn in dieser Form auch nicht. Auf dem Backblech wird aus dem Kürbis auf tausendundeine Art eine köstliche Beilage – oder mit einem farbenfrohen Salat, auch ein schönes Hauptgericht. Was haben unsere Großeltern mit ihrem Kürbis aus dem Glas alles verpasst…

Ofen-Kürbis mit Haselnuss-Parmesan

Für zwei Personen brauchst Du:
  • 1 kleiner Hokkaido
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1/2 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 EL Haselnüsse
  • 1 TL Hefeflocken
  • 1/4 TL Meersalz (evtl. etwas mehr)
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1/4 von einer kleinen Biozitrone
  • 1 Bogen Backpapier
  1. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Den Kürbis waschen und die Schale an schmutzigen oder verkrusteten Stellen dünn abschälen. Dann mit einem großen scharfen Messer mittig halbieren. Mit einem Esslöffel die Kerne heraus heben und die Höhlen abschaben, dass sie glatt und sauber sind.
  3. Den Kürbis dann in ca. 1 cm dicke Spalten schneiden. Die Spalten in eine Schüssel geben und mit Olivenöl beträufeln. Die Zwiebeln in Hälften und dann in Spalten schneiden und unter den Kürbis mischen.
  4. Den Knoblauch fein hacken. Die Petersilie abbrausen, trocken schütteln und die Stiele abschneiden. Die Blätter und feinen Stiele des oberen Teils fein schneiden. Die Hälfte davon mit dem Knoblauch zum Kürbis geben. Pfeffer darüber mahlen und alles mit den Händen gut mischen und auf dem Backpapier verteilen. Die Kürbisspalten sollen nebeneinander, nicht übereinander liegen.
  5. Die Haselnüsse in einer Küchenmaschine oder mit dem Blitzhacker hacken – sie sollen eher grob und krümelig bleiben. Mit Hefeflocken und Meersalz mischen und die Mischung über den Kürbis auf dem Blech verteilen.
  6. Im Ofen ca. 20 – 25 Minuten weich und goldbraun backen.
  7. Den Kürbis auf einer Platte anrichten und die Zitrone darüber ausdrücken. Die abgeriebene Zitronenschale und restliche Petersilie darüber verteilen.
  8. Falls die Kürbisspalten zu trocken geworden ist, noch etwas Olivenöl darüber träufeln.

Buon Appetito 🙂 

So geht’s auch:
  • Statt mit Haselnussparmesan könnt ihr den Kürbis auch mit Dukkah bestreuen. Mehr über Dukkah findet ihr hier 
  • Eine ganze Mahlzeit macht ihr daraus, indem ihr die Kürbisspalten auf einer Platte mit schwarzem Quinoa (oder auch rotem, weißem, buntem) anrichtet. Die Quinoa einfach in Gemüsebrühe (nicht zu weich) kochen und leicht salzen. Oder ihr richtet die Kürbisspalten auf einem Bett aus Rucola an.
  • Nährstoffreicher und ebenfalls köstlich wird der Kürbis, wenn ihr zum Schluss statt Haselnussparmesan (oder zusätzlich) Hanfsamen darüber streut. Und das Gericht mit Omega-Öl (Hanföl oder eine Mischung mit DHA) beträufelt. Aber aromatisches Olivenöl ist auch wunderbar.
  • Statt Petersilie könnt ihr auch Koriander verwenden. Oder eine Mischung aus beidem.
  • Zu einem köstlichen Salat werden die Kürbisspalten, wenn ihr sie nach dem Backen in Stücke schneidet und unter die übrigen Zutaten hebt. Das können Rucola und Avocado sein, Bulgur, Quinoa, Linsen…was immer ihr gerade so da habt, oder worauf ihr Lust habt.
  • Natürlich könnt ihr auch kreativ würzen. Mit einer guten Currymischung, mit „Kürbis König“ von Herbaria, mit Ras el Hanout oder gerösteten Kreuzkümmelsamen. 
  • Die Reste haben wir gewürfelt und mit den übrigen Pilz-Hafersahne-Nudeln gemischt. Sie schmecken auch lecker auf der Pizza.

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