Glutenfrei, Suppen, Vegan

Süßkartoffel-Kokos-Suppe mit Limette

23. Dezember 2015

Diese Suppe ist so lecker! Ich glaube wirklich jeder mag sie, zumindest habe ich noch niemanden getroffen, der sie nicht mochte. Ein superschönes Alltagsgericht, denn sie ist total unkompliziert und blitzschnell fertig und bringt durch ihre schöne Farbe und die tollen Aromen einfach Sonne auf den Tisch. Ursprünglich war es ein Rezept für Kürbissuppe des tollen argentinischen Kochs Chakall. Den Kürbis habe ich – u. a. – durch Süßkartoffel ersetzt. Nichts gegen eine schöne Kürbissuppe, aber es war Sommer und da passt die Süßkartoffel einfach besser, finde ich.

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Sie ist die Vorsuppe bei meinen karibischen Kochkursen und auch im Kinderkochkurs haben die Kleinen sie schon gemacht. Egal wo, sie wird immer ratz fatz weggelöffelt. Für die Kleinen könnt ihr die Chilischote natürlich weglassen.

Wusstet ihr, dass in Süßkartoffeln 26 x mehr Vitamin E steckt als in unser guten alten Hauskartoffel? Zudem sind sie prall gefüllt mit Beta Carotin, dass unser Körper in Vitamin A umwandelt. Vitamin A ist wichtig für unser Sehvermögen, unser Knochenwachstum und Unterstützung viele andere Abläufe im Körper, wie Verdauung und Atmung. Auch Kalium enthalten sie reichlich, das den Flüssigkeitshaushalt unserer Zellen reguliert und eine wichtige Rolle im Muskel- und Nervensystem spielt.

Während der Saison könnt ihr die Suppe auch mit Kürbis, z. B. Hokkaido oder Butternut machen. Und durch einen einfachen Austausch der Würzzutaten könnt ihr das Aroma immer wieder verändern und sie indisch, thailändisch oder arabisch schmecken lassen – siehe unten. Eine echte Multi-Kulti-Suppe 🙂 

Süßkartoffel-Kokos-Suppe mit Limette

Für 4 Personen brauchst Du:                                                                                      
  • 500 g Süßkartoffeln (etwa 600 -700 g ungeschält)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ – 1 rote Chilischote, je nachdem wie scharf sie ist
  • 1 EL Kokosöl (alternativ Olivenöl)
  • Etwa 750 ml guter Gemüsefond, selbst gemacht oder gekauft
  • 400 ml Kokosmilch (eine kleine Dose)
  • Saft von 1/2 Limette, evtl. etwas mehr
  • 2 TL Rohrohrzucker, evtl. etwas mehr
  • Frisch gemahlener Pfeffer und Salz zum abschmecken
  • Koriandergrün gehackt zum Garnieren
  • Chilisauce nach Geschmack
Und so wird’s gemacht:
  • Die Süßkartoffeln mit dem Sparschäler dünn schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden.
  • Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Chilischote entkernen und ebenfalls fein würfeln.
  • Kokosöl in einem großen Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin unter Rühren hellgelb braten.
  • Chilischote zugeben und eine Minute mit dünsten.
  • Die Süßkartoffeln in den Topf geben und einmal umrühren. Den Fond angießen und das Ganze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Jetzt die Kokosmilch zugeben und die Suppe noch einmal aufkochen lassen.
  • Die Suppe mit einem Pürierstab glatt pürieren. Mit Limettensaft, Rohrzucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag auch mit einem Spritzer Chilisauce. In Suppentassen füllen und mit gehacktem Koriandergrün und/oder etwas frisch gehackter milder roter Chili garnieren. 
So geht’s auch:
  • Die Süßkartoffel durch Hokkaido oder Butternut-Kürbis austauschen. Beim Hokkaido kann die Schale dran bleiben.
  • Anstelle von Kokosmilch, Hafersahne oder selbst gemachte Cashew-, Mandel- oder Macadamiasahne verwenden.
  • Die Suppe im Sommer leicht gekühlt in Gläsern servieren – gern mit einem Topping aus buntem, gehackten Gemüse.
  • Für eine Thai-Version statt der Chilischote 1/2 – 1 EL rote Thai-Currypaste zugeben und kurz mit anbraten. Vorsicht – manche sind sehr scharf. Evtl. weniger nehmen. Mit frisch gehacktem Thai-Basilikum garnieren. Wer das ganze Programm möchte, bestreut jede Portion noch mit 1 TL knusprigem Knoblauch und Zwiebeln aus dem Asia-Supermarkt. Yummie! 
  • Eine arabische Version macht ihr, indem ihr sie statt mit Kokosmilch mit Cashew- oder Hafersahne cremig rührt und mit Kreuzkümmel abschmeckt. Am besten schmeckt das mit frisch geröstetem Kreuzkümmel, der Unterschied ist wirklich massiv. Dazu röstet ihr einfach ganze Kreuzkümmelsamen bei nicht zu hoher Temperatur in einer trocknen Pfanne. Während des Röstens immer wieder umrühren, sie dürfen nicht anbrennen. Wenn sie angeröstet sind und gut duften zerkleinert ihr die Samen im Mörser und würzt die Suppe damit. Statt mit Limette mit Zitrone abschmecken.
  • Für eine schnelle indische Version mit der Chilischote 1/2 – 1 EL indische Currypaste (z. B. Kormapaste) und einzufügen und kurz mit anbraten. Die indischen Currypasten sind meist nicht scharf. Habt ihr eine scharfe erwischt, kann die Chilischote natürlich wegfallen. Wer keine Currypaste hat, kann zusammen mit dem Knoblauch auch etwas frisch gehackten Ingwer (und Kurkuma – aber das ist optional) andünsten. Und die Suppe dann mit einer gutem Currymischung oder Garam Masala würzen. Die indische Version unbedingt mit frisch gehacktem Koriander bestreuen. Auch die indische Version könnt ihr sehr gut mit frisch geröstetem Kreuzkümmel würzen (siehe oben – arabisch).

     

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