Basics, Glutenfrei, Suppen

Selbstgemachte Gemüsebrühe

14. Februar 2015

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Selbst gemacht ist sie einfach unschlagbar. Die meisten Fertigprodukte enthalten Zusätze, die in natürlichem, gesunden Essen nichts zu suchen haben. Auch Bio-Brühen enthalten oft Stärke, Maltodextrin, Zucker und ungesunde Fette. Eine gute Gemüsebrühe lässt sich mit ein bisschen Übung ganz gut nebenher zubereiten, indem ihr einfach das, was beim Gemüse putzen übrig bleibt, aufbewahrt. Es sei denn, ihr habt Kaninchen oder Meerschweinchen, so wie wir, oder andere tierische Familienmitglieder, die sich darüber freuen. Aber alles mag ohnehin keiner, auch die Vierbeiner nicht. Zwiebelgewächse, wie Lauch, Zwiebeln oder Knoblauch, kommen beispielsweise nicht sonderlich gut an. Auch Gemüse oder Knoblauch, der nicht mehr ganz frisch ist, kann gut in den Topf wandern. Wichtig sind auch Kräuter. Wenn ihr die schönen Blättchen, z. B, an einem Thymianzweig abgezupft habt, gebt den restlichen Zweig einfach mit zu den Gemüseresten.

Die Reste wickelt ihr jetzt in ein leicht feuchtes Küchentuch oder gebt sie in eine Glasschüssel mit Deckel und bewahrt sie bis zu drei Tagen im Kühlschrank auf. Alternativ könnt ihr die Gemüseabschnitte auch einfrieren bis es ans Brühe kochen geht.

Selbstgemachte Gemüsebrühe

Für einen Topf voll brauchst Du:
  • Drei- bis vier Handvoll (oder etwa 1 Kilo) Gemüsereste wie Karotten, Kohlrabi, Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie, Paprika, Lauch, Rüben, Pilze
  • Eine Scheibe Zitrone
  • Zwei bis drei Knoblauchzehen und eine Zwiebel, falls sie bei den Gemüseabschnitten nicht dabei sein sollten.
  • Zwei Zweige Thymian und/oder Oregano oder getrocknete Kräuter
  • 2 Pfefferkörner
  • Einen großen Topf
Und so wird’s gemacht:
  1. Das Gemüse ggf. etwas zerkleinern und in einen großen Topf geben. Den Topf bis zu gut 3/4 mit Wasser füllen und alles zum Kochen bringen.
  2. Die Mischung 15 – 20 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
  3. Ewas Wasser nachfüllen und den Herd ausschalten.
  4. Einen Deckel auf den Topf setzen und die Brühe nun zwei Stunden abkühlen und ziehen lassen.
  5. Nun die Brühe durch ein Sieb gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. In Portionen, z. B. in Eiswürfelbehältern einfrieren und direkt in Suppen, Pfannen, Saucen, Eintöpfe etc. geben.
  7. Einen Teil könnt ihr saubere Gläser füllen und in den Kühlschrank stellen. Dort hält er sich mindestens eine Woche.
So geht es auch:
  • Für eine chinesische Brühe einfach eine Sternanis und je ein Stück Ingwer und Zimtstange mitkochen.
  • Pilze, bzw. Pilzstiele machen die Brühe schön würzig. Richtig schön kräftig wird sie, wenn man 1 – 2 EL getrocknete Pilze mit in den Topf wirft.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Brühe und Fond?

Ein Fond ist eine stark reduzierte Brühe und wird gern Basis für Suppen verwendet. Dazu lässt man die Brühe noch etwa gut eine Stunde einköcheln. Reduziert man den Fond dann noch weiter wird daraus eine Demi Glace. 

Das könnte Dir auch gefallen

2 Kommentare

  • Reply caprice birker 18. September 2015 at 9:29

    liebe Ulrike, ich bin ganz angetan von deinem Blog, den wunderschönen Bildern und natürlich den leckeren Rezepten. Wie lange suche ich schon nach einem Rezept für eine selbstgemachte Gemüsebrühe? Natürlich werde ich beim meinem „persönlcihen Ernährungs-Guru“ endlich fündig. 🙂

    • Reply Ulrike Bjerno 18. September 2015 at 15:00

      Danke liebe Caprice 🙂

    Schreib etwas!
    Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht!