Glutenfrei, Snacks, Vegan

Grünkohl-Chips „Cheese & Onion“

20. November 2015

Mmmmmm crunchy Grünkohl Chips! Wegen des Suchtpotenzials dieser köstlichen krossen Chips brauchen wir uns keine Sorgen zu machen – im Gegenteil. Grünkohl Chips sind supergesund, außerdem sind sie einfach herzustellen und jeder mag sie.

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Vor zwei, drei Jahren konnte man seine Gäste damit noch so richtig verblüffen. Aber wirklich sinnvolle Dinge verbreiten sich (glücklicherweise) schnell und mittlerweile gewinnen Grünkohlchips auch hier im Norden immer mehr Fans. Sehr passend, finde ich, denn schließlich lieben wir unseren Grünkohl. Und er kann doch so viel mehr, als nur traditionelles Grünkohlessen (wobei das eine das andere natürlich nicht ausschließt). Auch unsere Biomärkte haben jetzt Grünkohlchips im Angebot, sogar in Rohkost-Qualität. Man kann tatsächlich in seiner Mittagspause mit einem grünen Smoothie in der einen und einer Tüte „Kale Chips“ in der anderen Hand von A nach B eilen – da fühlt man sich ja fast wie in London oder Venice Beach – na ja, zugegeben, auch nur fast 😉 

Aber jetzt im Winter, wo frischer Grünkohl Saison hat und überall im Angebot ist, machen wir unsere „Kale Chips“ am liebsten selbst. Am besten werden sie mit richtig schönen, großen, knackig frischen Blättern. Macht ruhig eine Menge – sie halten meist nicht lange. Die Stiele können in den Entsafter wandern (sofern er die entsprechende Power hat).

Es ist nicht nötig, dass ihr mit genauen Mengen arbeitet. Probiert es aus und verwendet beim nächsten Mal ggf. etwas mehr oder weniger Gewürze oder Salz. So kreiert ihr eure eigenen Lieblingschips.

Grünkohl Chips „Cheese & Onion“

Das braucht ihr:
  • Ein großes Bund frischer Grünkohl (die genaue Menge ist nicht so wichtig). Allerdings müssen die Blätter ganz und nicht gehackt sein.
  • Etwa 1 TL Zwiebelpulver
  • Etwa 1 EL Hefeflocken
  • Etwa 1/2 TL Knoblauchpulver
  • Eine gute Prise Meersalz
  • Etwa 1 EL Olivenöl
Und so wird’s gemacht:
  1. Den Grünkohl waschen und mit einem sauberen Küchenhandtuch oder Küchenpapier gut abtupfen. Möglichst noch etwas trocknen lassen, denn wenn er zu nass in den Ofen kommt verbrennt er schnell. Außerdem wird das Aroma dann leicht verwässert.
  2. Den Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. Die Stiele aus den Grünkohlblättern heraus schneiden und die Blätter in große Stücke rupfen. Die Stücke sollten wirklich ziemlich groß sein, sie schrumpfen im Ofen ja noch. Zu kleine Stücke verbrennen und zerbröseln dann schnell.
  4. Die Blattstücke gebt ihr nun in eine große Schüssel (oder in zwei, je nachdem wie viel Grünkohl ihr habt und wie groß eure Schüsseln sind) und gebt Salz, Olivenöl, Hefeflocken, Knoblauch- und Zwiebelpulver darüber. Mit den Händen nun alles gut durchmischen, alle Blätter sollen etwas abbekommen.
  5. Die Blätter nebeneinander auf den Blechen ausbreiten, sie sollen dabei möglichst nicht überlappen. Backt die Chips lieber in zwei oder drei Durchgängen, als das Blech zu überladen.
  6. Nun schiebt ihr jeweils ein Blech auf der mittleren Schiene in den Ofen und backt die Chips ca. 10 Minuten – aber behaltet sie im Auge – sie verbrennen sehr schnell. Ggf. müsst ihr einzelne Chips zwischendurch wenden und manche evtl. auch schon vorab heraus nehmen.
  7. Sobald sie knusprig werden könnt ihr sie in eine Schale geben. Kurz abkühlen lassen und wegknabbern! 
So geht’s auch:

„Kale Chips“ können in ebenso vielen leckeren Geschmacksrichtungen genossen werden, wie Kartoffelchips. Was ist eure Lieblingssorte?

Für eine „Sour Cream & Onion“ Variante weicht ihr 120 g Cashews zwei bis drei Stunden ein. Abgießen und mit sauberem Wasser abspülen. Die Cashews püriert ihr dann mit 120 ml Wasser und 1 TL Zitronensaft (alternativ 120 ml Brottrunk) im Mixer zu einer Creme. Die Grünkohlblätter wie oben zubereiten, aber zusätzlich zu den anderen Geschmackszutaten die Cashewcreme mit in die Schüssel geben und die Blätter gut in allem wenden.

Für eine „BBQ“ Variante bereitet ihr die Chips zu wie oben beschrieben, gebt als Aromatzutaten aber entweder BBQ Sauce, ein rauchiges BBQ Gewürz oder zusätzlich zu den o. g. Zutaten 2 TL Chipotle Garlic Sauce von Heinz zu den Grünkohlblättern in die Schüssel und wendet sie gut darin.

Natürlich könnt ihr die „Kale Chips“ auch in Rohkostqualität zubereiten. Auf zwei bis drei Folien verteilen (je nachdem wie viele Chips ihr macht) und im Dehydrator bei 42 ° C 12-16 Std. trocknen lassen. Nach 5 Stunden die Folien entfernen und die Chips auf den Gittern weiter trocknen lassen, bis sie „crunchy“ genug sind.  

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6 Kommentare

  • Reply Corinna 21. November 2015 at 19:18

    tolle Variante, werde es baldmöglichst mal probieren….ich habe die bis jetzt immer mit Soyasauce und Sesam gemacht

    • Reply Trutz 22. November 2015 at 12:43

      Schaut sehr lecker aus.
      Werde ich heute abend probieren. 😉

      • Reply Ulrike Bjerno 25. November 2015 at 9:33

        Ich hoffe, es schmeckt Dir 🙂

    • Reply Ulrike Bjerno 25. November 2015 at 9:35

      Die sind wirklich total lecker, unglaublich, wie schnell sie aus der Schüssel verschwinden 🙂 Schön, die Asia-Variante. Probier‘ die Chips auch mal mit süßer Chilisauce, das geht auch gut.

  • Reply Claudia 3. Dezember 2015 at 17:03

    Diese Variante werde ich auch mal ausprobieren, hört sich super an! 🙂

    • Reply Ulrike Bjerno 10. Dezember 2015 at 14:02

      Du machst immer die mit „Cashew-Sour-Cream“-oder? Die sind auch super

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