Glutenfrei, Salate, Vegan

Salat aus gebackenen Kartoffeln & Sellerie

14. September 2015

Dieser Salat ist so gut! Ich mache ihn schon seit so vielen Jahren und ich habe noch nie jemanden getroffen, der ihn nicht total lecker fand. Auch in meinem skandinavischen Kochkurs konnte er begeistern. Sellerie ist ein in Deutschland total unterschätztes und dabei so köstliches Spätsommer- und Herbstgemüse. In Skandinavien sind Wurzelgemüse wie Sellerie sehr beliebt und es gibt eine tolle, kreative Küche mit ihnen. Ab Ende Juli sind die ersten kleinen zarten Knollen auf dem Markt und in den Bioläden zu finden. Sie werden dann nach und nach größer, trotzdem solltet ihr immer kleinere den großen Knollen vorziehen, die oft an Geschmack verlieren und innen hohl sind. Mit neuen Kartoffeln ist der Salat natürlich am besten.

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Salat aus gebackenen Kartoffeln und Sellerie mit Senfdressing

Für eine Schüssel voll:
  • 1 knackige, eher kleine Sellerieknolle
  • 6 (neue), nicht zu kleine Kartoffeln
  • 1 Becher (200 g) vegane saure Sahne, z. B. von Soyananda. Alternativ 1 kleiner Becher Sojajoghurt, gemischt mit 3 TL veganer Mayonnaise
  • 1 TL Apfelessig oder guter Weißweinessig
  • 2 TL guter Senf, gerne die körnige Variante
  • 1 Spritzer Ahornsirup
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Curry
  • Schnittlauch zum Garnieren (alternativ Kresse)
  • etwas Olivenöl
So wird’s gemacht:
  1. Den Ofen auf bei 180 Grad vorheizen.
  2. Kartoffeln und Sellerie schälen und in kleine dicke Stäbchen schneiden, ähnlich wie kurze Pommes.
  3. Die Stäbchen in eine flache ofenfeste Form geben, mit Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer bestreuen und gründlich darin wenden.
  4. In den Ofen schieben und eine halbe Stunde backen. Zwischendurch einmal mit einem Pfannenwender lockern und evtl. noch etwas mehr Öl zugeben.
  5. Währenddessen für das Dressing die saure Sahne oder Joghurt und Mayo kräftig mit Essig, Senf, Ahornsirup, Curry, Salz und Pfeffer abschmecken. Es soll aber kein Currydressing werden, der Curry soll also nicht zu sehr heraus schmecken. Er ist nur zum Abrunden gedacht, dazu wird er in der dänischen Küche übrigens gern verwendet.
  6. Kartoffeln und Sellerie aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und dann lauwarm in einer Schüssel mit dem Dressing mischen. Gern etwas ziehen lassen und vor dem Essen noch einmal abschmecken.
  7. Entweder in der Schüssel oder auf einer schönen Platte anrichten.
  8. Reichlich frischen Schnittlauch darüber schneiden.
So geht’s auch:
  • Noch 1 EL Kapern unter den Salat heben
  • Statt Senf frisch geriebenenen (oder gekauften, fertig geriebenen) Meerrettich verwenden. Diese Variante ist genauso köstlich und gern gegessen wie die mit Senf. In Skandinavien gibt es frisch geriebenen Meerrettich im Kühlregal, den sucht man in Deutschland meist vergeblich. Im frühen Herbst, wenn die Meerrettichknollen in die Märkte kommen, lohnt es sich das Dressing mit frischem Meerrettich zuzubereiten. Der Geschmack ist einfach unvergleichlich. Meerrettich lässt sich auch ganz einfach im Garten ziehen. Er ist total pflegeleicht und kommt jedes Jahr wieder.
  • Wer mag, kann Sellerie und Kartoffeln natürlich auch in Würfel statt in kurze Stäbchen schneiden.
  • Mit je 1 EL gehackter Petersilie und Schnittlauch (untergemischt) könnt ihr den Salat noch grüner machen. Trotzdem zum Schluss mit Schnittlauch (oder auch Kresse) garnieren.

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2 Kommentare

  • Reply Corinna 18. Dezember 2015 at 15:53

    Den habe ich gemacht und er ist richtig, richtig lecker ….. toll mit den „Hack“-Bällchen

    • Reply Ulrike Bjerno 18. Dezember 2015 at 16:26

      Freue mich, dass er Dir geschmeckt hat. Ich finde ihn auch super. Sellerie rockt 🙂 Man muss nur etwas draus machen. Aber das gilt ja für andere Gemüse ebenso.

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