Glutenfrei, Salate, Vegan

Quinoa mit grünem Power-Pesto und Spinat

16. Juli 2015

Chorophyll ist sozusagen das Blut der Pflanzen und unterscheidet sich vom menschlichen Hämoglobin nur dadurch, dass es Magnesium statt Eisen enthält. Es bindet Gifte, macht Krankheitserreger unschädlich und fördert die Wundheilung und unsere Durchblutung. Auch auf unseren Eisenhaushalt wirkt es sich positiv aus. Und das ist für viele von uns sehr wichtig, da Eisenmangel in unserer Gesellschaft zu den häufigeren Mangelerscheinungen zählt. Stoffe in den Randschichten von Vollkorngetreide wie auch Tannine in Rotwein, Kaffee und schwarzem Tee, ja selbst in dunkler Schokolade, hemmen leider unsere Eisenaufnahme. Eine tägliche Dosis Chlorophyll tut uns daher richtig gut. 

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Ich verwende sehr gern Wildkräuter, grüne Blattgemüse und – weil die eben nicht immer frisch zur Hand sind und wir sie in solchen Mengen auch gar nicht konsumieren würden – auch grüne, schonend getrocknete Pulver aus Wildkräutern und Blattgemüsen. In meine Smoothies, Pestos (eigentlich Pesti, ich weiß…), Rohkostriegel, Energiebällchen & Co wandern Brennnessel, Giersch, Spinat, Chlorella, Gerstengras und viele weitere grüne Schätze. Das Kind mag sie alle, und ich freue mich, so viele Nährstoffe in das Kind zu bekommen 😉 

Dieser schöne Power-Salat enthält zusätzlich Hanfsamen und Hanföl, kaltgepresstes Olivenöl und Quinoa. Und liefert damit auch reichlich Protein, Kalzium und Omega 3 Fettsäuren. Das ursprüngliche Rezept stammt aus dem tollen Kochbuch „Superfood Kitchen“ von Julie Morris. Das Buch ist mittlerweile auch auf Deutsch erhältlich.   

Quinoa mit grünem Power-Pesto und Spinat

Zutaten für 2 – 3 Portionen:
  • 1 Kaffeebecher Quinoa (ca. 250 g), weiß oder bunt. Möglichst am Vortag eingeweicht, sonst gern wenigstens einige Stunden vor dem Kochen eingeweicht
  • 3 große Handvoll frisches Basilikum – oder ein großer Bund
  • 1 große Handvoll frischer Babyspinat
  • 6 – 8 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten (bei eingelegten Kirschtomaten ein paar mehr verwenden)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1/4 – 1/2 TL Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 3 EL Hanföl
  • 1 Kaffeetasse Olivenöl (ca. 125 ml)
  • 1 EL frischer Zitronensaft
  • 1 TL Gerstengraspulver (oder auch ein anderes grünes Pulver wie Brennnessel oder eine grüne Mischung)
  • 6 EL Hanfsamen
Und so wird’s gemacht:
  1. Die Tomaten in einem Küchentuch ausdrücken und in Streifen oder grobe Stücke schneiden.
  2. Die Quinoa abspülen und mit der doppelten Menge Wasser in einem Topf aufsetzen. Aufkochen und dann etwas herunter schalten. 10 – 15 Minuten kochen lassen. Sie soll gerade weich sein, aber noch Struktur haben. Abgießen und kalt abspülen. Beiseite stellen.  
  3. Den Knoblauch abziehen und grob zerdrücken.
  4. Das Basilikum abwaschen und trocken schütteln. Die Blätter von den Stielen zupfen.
  5. Den Spinat in ein großes Sieb geben und waschen.
  6. In einem Mixer oder einer kleinen Küchenmaschine den Knoblauch mit dem Basilikum, dem Zitronensaft, den Hanfsamen, dem Gerstengraspulver und den zwei Ölen zu einem Pesto verarbeiten. Falls es sich noch nicht richtig glatt mixen lässt, etwas mehr Olivenöl zugeben. Mit Hefeflocken, Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Den Spinat in grobe Streifen schneiden – kleine Blätter können aber auch ganz bleiben – so wie ich es hier gemacht habe.
  8. Die abgekühlte Quinoa mit dem Pesto und den Tomaten mischen und den Spinat vorsichtig unterheben. Falls die Quinoa noch nicht ganz abgekühlt ist macht das auch nichts, der Salat schmeckt auch lauwarm sehr gut.
  9. Auf einer Platte anrichten und entweder als Hauptgericht zu irgendetwas Leckerem als Beilage genießen.

 

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