Getränke, Glutenfrei, Raw, Vegan

Roter Guten-Morgen-Cocktail

8. Januar 2016

Happy New Year! Das neue Jahr starten wir mit ganz vielen frischen Säften und Smoothies. Für neue Leichtigkeit nach einem wunderschönen aber oft auch sehr gefräßigen Dezember. Wir brauchen da einfach einen Schnitt um wieder auf die richtige Spur zu kommen. Und noch während wir im Dezember der Völlerei frönen und das auch von ganzem Herzen genießen (wobei es natürlich auch dann gern einen frischen Saft gibt) freuen wir uns immer schon richtig auf den inneren Hausputz.

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Der bedeutet, unser Essen ist nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei und es gibt weder Kaffee, noch Zucker, noch Alkohol. Dafür ganz viel Rohkost, Smoothies und frischen Säfte. Ich wälze in den Weihnachtsferien schon mit Vergnügen alle meine Rohkost-Bücher für neue Inspiration. So rücken die supergesunden Rezepte, die sonst im Laufe des Jahres zugegeben manchmal etwas untergehen endlich mal wieder in den Mittelpunkt.

Wir starten mit drei Tagen Saftfasten, an denen es nur frische Säfte und Tee gibt. Frische Säfte sind einfach superlecker und so gesund. Im Gegensatz zu denen, die in den Supermarktregalen stehen sind sie nicht pasteurisiert und fluten euch daher nicht nur mit Flüssigkeit, sondern auch mit Nährstoffen. Und das Verdauungssystem darf mal Pause machen.

Wir kreieren ständig neue Lieblingsmischungen. Und die möchten wir in diesem Januar mit euch teilen. Emily gibt mir dabei kräftig Tipps für spannende Kombinationen und – juchu – sie trinkt sie auch alle. Es ist so ein Vergnügen ein Kind zu sehen, dass Säfte aus Sellerie, Rotkohl und Rote Beete trinkt. Aber es sind ja auch Äpfel, Birnen & Co mit von der Partie.

Hier gibt es heute einen superleckeren Rote-Beete-Mix in zwei Variationen. Rote Beete ist ein Detox-Klassiker und unterstützt unsere Leber bei ihren wichtigen Aufgaben. Außerdem wirkt sie blutdrucksenkend und versorgt uns mit reichlich Folsäure, Mangan, B-Vitaminen und Eisen. Und hübsch ist sie auch!

Ich verwende zum Entsaften eine Zentrifuge mit Museumsqualitäten. Ich habe sie tatsächlich schon seit 1996. Kein Witz. Und sie macht noch immer brav ihren Job. Aber so praktisch eine Zentrifuge ist, sie entsaftet mit reichlich Sauerstoff und die Säfte sind nicht besonders stabil. Mein Traum ist ein Slow-Juicer, für leckere, frische Säfte mit optimalem Nährstoffgehalt. Oder noch besser eine Hydraulikpresse. Damit ist die Saftausbeute am Größten. Mit Slow Juicer (und Hydraulikpresse sowieso) lassen sich auch Kräuter und Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl richtig entsaften. Eine Zentrifuge schafft das leider nicht so optimal. Falls ihr – wie ich – mit einer solchen arbeitet, rollt die Blätter möglichst fest und kompakt auf, so hat man die größte Ausbeute.

Hier findet ihr mehr Info zum Thema Entsafter sowie das Rezept für unseren erfrischenden Green Juice.

Roter Guten-Morgen-Cocktail No. 1

Für zwei Gläser brauchst Du:
  • 1 knackige Rote Beete
  • 1 großer Apfel
  • 1 Birne
  • 1/2 Salatgurke
  • 1/2 cm Ingwer
  • 2 Karotten
  • 1 Zitrone
  1. Die Früchte waschen und vorbereiten. Apfel und Birne entkernen, Zitrone auspressen. Nach den Anforderungen eures Entsafters zerkleinern. Bei meinem reicht es ganz grob, weil er eine große Öffnung hat.
  2. Alles entsaften und den Zitronensaft zugeben. In ein schönes Glas füllen und auf Wunsch mit Strohhalm servieren. Wer mag, kann natürlich auch auf Eis servieren. Cheers!
So geht’s auch:
  • Um den Saft weniger süß zu machen könnt ihr eine Karotte durch eine Selleriestange ersetzen. Das mache ich auch oft.
  • Ihr könnt natürlich auch nur Birne oder nur Apfel verwenden.
  • Auch ein Stück Kurkuma-Wurzel kann mit in den Saft wandern.
  • Statt Zitrone geht auch Limette. Wenn ihr noch mehr „Detox“ möchtet und euer Juicer es schafft, gebt noch eine Handvoll Blattpetersilie dazu.

Roter Guten-Morgen-Cocktail No. 2

Für zwei Gläser brauchst Du:
  • 1 knackige Rote Beete
  • 2 Stangen Sellerie
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 2 große Äpfel
  • 1 TL Hibiscus Pulver
  1. Obst und Gemüse vorbereiten wie oben. Vom Sellerie schneide ich immer das breite untere Ende ab.
  2. Alles juicen und dann mit dem Hibiscus Pulver verrühren.
  3. In einem schönen Glas, nach Wunsch mit Strohhalm, servieren.

Healthy & delicious! Durch das Hibiscus Pulver bekommt der Saft nicht nur eine sehr erfrischende säuerliche Note, es unterstützt auch die blutdrucksenkende Wirkung der anderen Zutaten. Ihr bekommt es in gut sortierten Supermärkten und Bioläden.

Emilys Urteil zu beiden Säften: „Die muss doch jedes Kind mögen.“ Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen. 🙂 

 

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