Glutenfrei, Süßes, Vegan

No Bake Carrot Cake

3. Oktober 2015

Dieser leckere (fast) rohe Karottenkuchen dauert nur wenige Minuten. Er schmeckt köstlich nach Orange und Gewürzen und versorgt uns mit ordentlich Energie und wichtigen Vitalstoffen wie Kalium, Magnesium, Eisen und B-Vitaminen. Im Herbst lässt er sich auch super mit rohem Hokkaido-Kürbis zubereiten. Oder ihr macht  – wie ich beim letzten Mal – einfach halbe/halbe.

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Wer einen komplett rohen Kuchen zaubern möchte, kann ein Cashew-Frosting-drauf streichen. Ich verwende gern den veganen Frischkäse von Soyananda, weil ich finde, dass er einen schönen erfrischenden Kontrast zum Nussteig bildet. Und da er aus fermentiertem Soja und guten Fetten wie Lein- und Kokosöl besteht, ist er auch ernährungstechnisch eine gute Wahl. Man muss ihn ja nicht jeden Tag essen.

No Bake Carrot Cake

Für eine kleine Springform brauchst Du:
  • 200 g Walnüsse
  • 150 g Haselnüsse (oder eine Mischung aus Haselnüssen und Paranüssen)
  • 2 EL weiche Rosinen
  • 150 g softe Datteln
  • 1 kleine Orange
  • 1 Karotte
  • 1 – 2 TL weihnachtliche Gewürzmischung (ich habe dieses Mal Herbaria „Ginger & Bread“ verwendet)
  • 1 gute Prise Zimt
  • Kokosraspel für die Form
  • 1 Paket Soyananda „Frischkäse“, pur, gekühlt
  • 1 – 2 EL Puderzucker (gibt es auch aus Rohrzucker)
  • Eine Küchenmaschine oder Zerkleinerer
Und so wird’s gemacht:
  1. Die Datteln entkernen und etwas zerpflücken oder zerschneiden.
  2. Die Orange heiß waschen, abtrocknen und die Schale abreiben.
  3. Die Karotte mit dem Sparschäler schälen und raspeln. Etwas ausdrücken. 
  4. Karottenraspel, Nüsse, Datteln, Rosinen, gut 1 TL Orangensaft, Gewürze und Orangenschale in den Zerkleinerer geben und alles zu einem leicht groben Teig verarbeiten. Dabei die Maschine evtl. leicht rütteln (das mache ich bei meiner Russel Hobbs immer) und die Masse zudem ggf. einige Male zurück ins Messer schieben.
  5. Eine kleine Springform mit Kokosraspeln ausstreuen. Den Kuchenteig gleichmäßig in der Form verteilen und die Oberfläche flach drücken.
  6. Den „Frischkäse“ mit Puderzucker verrühren, die Menge hängt davon ab, wie süß ihr es mögt. Ich verwende einen gehäuften EL auf ein Paket Soyananda, aber es kann auch etwas mehr sein.
  7. Das „Frosting“ auf den Kuchen streichen und den Kuchen bis zum Essen abgedeckt kühl stellen. Er kann ruhig ein paar Stunden oder eine Nacht im Kühlschrank vertragen, er wird dadurch nur besser. Nach Geschmack mit Orangen- oder Zitronenzesten, gehackten Nüssen oder Karottenspänen garnieren.

Natürlich könnt ihr auch einen anderen (veganen) Frischkäse für das Frosting verwenden. Oder ihr macht ein Frosting aus Cashews.

Köstliches Cashew-Frosting

  • gut 250 g Cashewkerne, auch Bruch
  • 2 EL Zitronensaft 
  • gut 2 EL geschmolzenes natives Kokosöl
  • 100 ml Ahornsirup oder klaren Reissirup 
  • evtl. etwas Wasser oder Mandelmilch

Die Cashewkerne für zwei bis drei Stunden in Wasser einweichen. Dann das Wasser abgießen und die Kerne abspülen. Mit allen anderen Zutaten in den Mixer geben und so cremig wie möglich pürieren. Evtl. mit etwas Wasser justieren. Bis zur Verwendung kalt stellen. Das Original kommt auch von einer Emily, nämlich der von „Rawsome Vegan Baking“. 😉 

Guten Appetit!

 

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2 Kommentare

  • Reply Britta 5. Oktober 2015 at 13:22

    Das hört sich ja super lecker an!! Werde ich auf jeden Fall nächstes Wochenende ausprobieren.

  • Reply Ulrike Bjerno 5. Oktober 2015 at 14:14

    Und geht superschnell 🙂

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