Süßes, Vegan

Klassische, köstliche Plätzchen

23. Dezember 2015

Es ist Lillejuleaften – der Tag vor Heiligabend. Heute schmücken wir unseren Baum und natürlich gibt es Punsch und Plätzchen 😉 . Wir haben in diesem Dezember schon die zweite Fuhre gebacken, irgendjemand muss sie bei uns über Nacht wegnaschen. Vielleicht die Julenisser – die Wichtel? Die sind hier – nach einem langen erwartungsvollen Sommer im „Nisseland“ – nämlich wieder sehr aktiv und mischen gern mal die Bude auf. Vor allem, wenn man sie nicht mit Risengrød – Milchreis – füttert.

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Klassische Plätzchen (oder Lieblingsplätzchen)

Für zwei Bleche brauchst Du:
  • 320 g helles Dinkelmehl (630) plus etwas für die Arbeitsfläche
  • 100 g Rohrzucker
  • 2 Päckchen Bourbon Vanillezucker (oder 1/2 TL echtes Vanillepulver)
  • 200 g gute Margarine (wir haben je 100 g Alsan bio und natives Kokosöl verwendet)
  • 1 TL weihnachtliche Gewürzmischung, z. B. Keks-, Spekulatius- oder auch Punschgewürz. Wir haben mit „Ginger & Bread“ von Herbaria gewürzt.
  • Formen zum Ausstechen
  • Backpapier
  • Puderzucker und Zitronen- oder Limettensaft für die Glasur (Puderzucker gibt es auch aus Rohrzucker in Bioqualität)
  • Verzierung nach Wunsch – Streusel, abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale, oder auch Grapefruitschale.
  • Eine schöne Dosis Weihnachtsstimmung – Kerzen, Musik, (Kinder)-Punsch 🙂 
Und so wird’s gemacht:
  1. Den Ofen auf 180 Grad (keine Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. In einer großen Rührschüssel Mehl, Zucker, Vanille und Gewürzmischung mischen.
  3. Die Margarine (und das Kokoksöl) in Stückchen darauf verteilen und alles dann kräftig zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Den Teig in der Rührschüssel abdecken und für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  5. Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf ausrollen. Wir nehmen nach und nach Teig ab, pressen ihn mit der Hand flach und stechen dann aus. Die Plätzchen sollen nicht zu dünn sein, so etwa 1/2 cm.
  6. Die Plätzchen dann auf dem den Backblechen mit ein wenig Abstand dazwischen verteilen. Wenn das erste Blech voll ist, kommt es für 12 Minuten in den Ofen. Evtl. brauchen die Plätzchen ein, zwei Minuten mehr, dann müssten sie auf jeden Fall gut sein. Sie sollen noch weich und mürbe sein, wenn sie aus dem Ofen kommen, beim Abkühlen werden sie dann fest.
  7. Während das erste Blech im Ofen ist, füllt ihr das zweite mit Plätzchen. Und während die ersten abkühlen, kommen sie in den Ofen. Wie oben backen.
  8. Die abgekühlten Plätzchen könnt ihr jetzt nach Lust und Laune verzieren. Für die Glasur nehmt ihr ein Schälchen und gebt zwei, drei EL Puderzucker hinein. Den verrührt ihr mit je etwas Wasser und Zitronen- oder Limettensaft (oder auch nur Saft) zu einer glatten Creme und bestreicht die Plätzchen damit. Dann bestreut ihr sie mit der gewünschten Deko.
  9. Wir machen es immer so, dass ich die Glasur verteile und Emily direkt danach die Deko. So klebt die Deko gut an der Glasur bevor sie trocknet.

Jetzt könnt ihr naschen! Guten Appetit und Frohe Weihnachten oder God Jul! 🙂 

 
So geht’s auch:

Ihr könnt auch statt Zitronen- oder Limettensaft zu verwenden mit Orangen-, Granatapfel- oder Grapefruitsaft experimentieren. Auch mit Punsch (Glühwein) lässt sich die Glasur anrühren.

 

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2 Kommentare

  • Reply Britta 4. Januar 2016 at 9:06

    Danke für ein neues tolles Rezept. Was wäre die Weihnachtszeit ohne Plätzchen 🙂

    • Reply Ulrike Bjerno 4. Januar 2016 at 16:14

      Da würde aber gewaltig etwas fehlen 🙂

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