Brunch, Süßes, Vegan

Emilys Kürbis-Muffins

31. Oktober 2016

Jedes Jahr freut sich das Kind wie ein Schneekönig auf Halloween. Einmal, weil sie das Verkleiden liebt. Und zum zweiten, weil es Kürbismuffins gibt. Wir höhlen jedes Jahr einen Kürbis aus und geben ihm einen Namen. In diesem Jahr heißt er Hugo. Ursprünglich war der Plan, aus seinem Innenleben Muffins und Kürbissuppe zu zaubern. Da das Innenleben der großen Kürbisse aber hauptsächlich aus Fasern und Kernen besteht, kaufen wir immer zwei kleine Hokkaidos dazu, die dann zu Kürbissuppe und Kürbismuffins verarbeitet werden. Die Muffins sind wirklich lecker und schmecken auch schon zum Frühstück. Uns jedenfalls 🙂 

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Emilys Kürbis-Muffins

Für ca. 12 Muffins oder 24 Cupcakes (bzw. Muffins in Cupcake Förmchen) braucht ihr:
  • ca. 300 g gekochter und zermuster Hokkaido-Kürbis (die Schale kann mitverwendet werden, ich entferne jedoch knubbelige oder schorfige Stellen)
  • 200 g Rohrohrzucker oder Kokosblütenzucker
  • 1 Ei – Ersatz (ich verwende geschroteten goldenen Leinsamen – gut 1 EL angerührt mit 5 EL warmem Wasser oder warmer Pflanzenmilch
  • 100 ml Pflanzenmilch (ich verwende meist Reis- oder Hafermilch)
  • 2 EL Orangensaft oder 1 TL abgeriebene Orangenschale
  • 100 ml Pflanzenöl (z. B. Rapsöl, mildes natives Olivenöl oder geschmolzenes Kokosöl)
  • 1 Beutel Bourbon-Vanille-Pulver oder Bourbon Vanille-Zucker
  • 400 g helles Dinkelmehl (630)
  • 2 TL Backpulver (ich verwende Bio-Weinsteinbackpulver)
  • 1 EL Zimt oder 1 EL Gewürzmischung für Cookies oder Lebkuchen (z. B. von Herbaria)
  • 70 g kleine dunkle Schokodrops oder -Kügelchen zum Backen
  • 24 Cupcakeförmchen oder 12 Muffinförmchen
So wird’s gemacht:
  1. Zuerst heizt ihr euren Ofen auf 160 Grad Umluft vor. Stellt außerdem zwei Rührschüsseln und eure Muffinförmchen bereit.
  2. Verrührt den Leinsamen mit der warmen Milch oder dem warmen Wasser und stellt ihn beiseite zum Quellen.
  3. Sollte euer Kürbis noch nicht gekocht sein, müsst ihr das zuerst erledigen. Entfernt die Schale dort, wo es nötig ist, oder auch ganz, bei diesem Rezept empfiehlt sich das auch beim Hokkaido. Dann schneidet ihr das Fruchtfleisch in große Würfel und kocht es in sprudelnd kochendem Wasser (auf ca. Stufe 7) weich. Das Wasser dann abgießen und den Kürbis fein zerdrücken. Dazu könnt ihr auch einen Pürierstab verwenden. Das Püree beiseite stellen zum Abkühlen.
  4. In die eine (größere) Rührschüssel gebt ihr die trockenen Zutaten. Mehl, Backpulver, Zimt oder Gewürzmischung, Zucker, Schokodrops und Vanille. Alles gut mischen.
  5. In der zweiten Rührschüssel verrührt ihr das Kürbispüree mit Öl und Pflanzenmilch. Dann gebt ihr die Leinsamen-Masse hinzu und rührt sie unter.
  6. Jetzt die flüssigen zu den trockenen Zutaten geben und alles gut zu einem klebrigen Muffinteig verrühren.
  7. Den Teig füllt ihr nun vorsichtig in die Förmchen (sie sollen zu etwa 3/4 gefüllt sein) und backt die Kürbismuffins dann 20 Minuten im heißen Ofen.
  8. Nach 20 Minuten mit einem dünnen Holzstäbchen in einen Muffin stechen. Klebt noch Teig daran, lasst ihr die Muffins noch einige Minuten weiterbacken. Aber Vorsicht – nicht in einen Schokodrops stechen – das verfälscht das Ergebnis 🙂 
  9. Die Muffins abkühlen lassen und genießen! In einer Box mit Deckel halten sie sich aber auch ein paar Tage.
So geht’s auch:
  • Das helle Dinkelmehl könnt ihr durch Vollkornmehl ersetzen. Dann muss für einen geschmeidigen Teig evtl. etwas mehr Pflanzenmilch zugefügt werden.
  • Ich backe die Muffins am liebsten in kleinen Cupcake Förmchen. So vertragen sie natürlich auch eine leckere Glasur oder ein schönes Frosting.

Happy Halloween 😈 

 

 

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