Glutenfrei, Snacks, Süßes, Vegan

Blueberry-Muffin-Bällchen

6. April 2016

So schnell wie die fertig sind, kann man gar kein Naschi kaufen. Und keine Blaubeer-Muffins backen. Obwohl das zugegebenermaßen auch schnell geht und ich es schon mehrmals spontan gemacht habe. Ich bin ja eigentlich eher für herzhafte Genüsse zu haben, aber Blaubeer-Muffins waren schon immer eine meiner Schwächen. So ein frischer, duftender, warmer Blaubeer-Muffin zum Kaffee morgens oder nachmittags, das hat einfach Wohlfühlpotenzial. „Rent Hygge“, wie man hier sagt. Vor allem an ungemütlichen Tagen, an denen es uns hier im Norden zurzeit ja wirklich nicht mangelt.

img_7714.jpg

Es ist halt April und der macht was er will. Ab und zu legt sich der Frühling schon richtig ins Zeug (der Garten ist jedenfalls schon richtig schön und gegrillt haben wir auch schon) – aber dann kommt auch gleich wieder die nächste Kaltfront um die Ecke. Und es schüttet wie aus Kübeln.

Diese kleinen Bällchen schmecken ein bisschen wie Blaubeer-Muffins, enhalten aber kein Gluten, keinen Zucker und keine ungesunden Fette. Und schmecken trotzdem ein bisschen wie Kuchen. Die Blaubeeren färben natürlich etwas. Wer es lieber „clean“ mag, kann sie auch pur zubereiten oder etwas dezenteres, wie z. B. Apfelstückchen verwenden. Ich finde aber die Blaubeeren passen perfekt.

Blueberry-Muffin-Bällchen

Für einen kleinen Teller voller Bällchen brauchst Du:
  • Knapp 1 Tasse Datteln (Medijool) (die Tasse ist ein Ikea-Kaffeebecher  mit ca. 220 ml Inhalt)
  • ¾ Tasse Haferflocken (Kleinblatt, ggf. glutenfrei)
  • ¼ Tasse Cashewkerne
  • gut 1 EL Mandel- oder Cashewmus
  • 1 – 2 TL Blaubeeren (auch TK)
  1. Die Haferflocken mit den Cashews in einem Mixer oder einer Küchenmaschine zu einem nicht zu feinen Mehl mahlen.
  2. Die Datteln entsteinen, mit einer Schere klein schneiden und mit in die Küchenmaschine geben. Alles zu einem Teig verarbeiten.
  3. Den Teig mit dem Cashewmus in eine Rührschüssel geben und gründlich verkneten.
  4. Dann die Blaubeeren zugeben und kurz unterarbeiten, ohne das die Masse zu lila wird – wenn sie es wird, ist es auch kein Weltuntergang.
  5. Kleine tiefgefrorene oder wilde Blaubeeren können ganz in den Teig wandern. Große Kulturheidelbeeren solltest  Du vorher etwas kleiner hacken. 
  6. Zu Bällchen rollen, auf einen Teller oder eine kleine Platte geben, abdecken und bis zum Essen kalt stellen.

Das könnte Dir auch gefallen

Keine Kommentare

Schreib etwas!
Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht!