Glutenfrei, Süßes, Vegan

Apple-Mandel-Crumble

19. September 2015

Mit einem Crumble kann man andere Menschen ganz schnell glücklich machen. Auch schon zum Frühstück. Und sie sind so praktisch, diese Crumbles. Wenn man einmal eins gemacht hat, macht man es immer wieder. Weil es so einfach ist, so schnell geht und weil man so gut wie alles reintun kann, was im Obstkorb herumliegt. Ich verwende was immer gerade Saison hat, entweder pur oder gemischt. Apfel, Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen, Blaubeeren, Birnen, Mango…   

Die „Kruste“ ist ebenso flexibel. Manchmal mache ich klassische Streusel mit Dinkelmehl. Meist verwende ich aber Haferflocken und dazu Nüsse, Mandeln oder Kokosraspel. Ins gute alte Original-Rezept gehört Butter. Die passt natürlich traditionell gut in die nordische Küche. Da ich aber gern pflanzlich esse, nehme ich am liebsten natives Kokosöl. Ihr könnt auch Margarine nehmen, das Ergebnis wird ebenso wunderbar wie mit Butter. Ich selbst verwende Margarine aber nur sehr selten, da ich sie für ein eher bedenkliches Produkt halte und gern so nah wie möglich an der Natur bleibe. Wenn ihr euch für Margarine entscheidet solltet ihr euch im Netz, z. B. bei „Ökotest“ über die verschiedenen Sorten informieren. Da gibt es erhebliche Unterschiede. Und egal, welches Fett in euer Crumble wandert – bio is best.     

Wir haben einen Apfelbaum im Garten, der uns jetzt gerade mit den tollsten Äpfeln versorgt. Groß, knackig, leicht säuerlich und perfekt für ein schönes Crumble. Zum Süßen verwende ich hier Kokosblütenzucker. Natürlich könnt ihr auch normalen Rohrzucker nehmen.

Apple-Mandel-Crumble

Für eine Form brauchst Du:
  • 5 – 7 säuerliche Äpfel, je nach Größe
  • 4 – 5 EL Kokoszucker, je nachdem wie sauer die Äpfel sind
  • 2 TL Zimt
  • 2 EL Amaretto (optional)
  • 1 Kaffeebecher Haferflocken
  • 1 Kaffeebecher Mandelblättchen
  • 4 EL Kokoszucker
  • 1 TL Bourbon Vanillepulver. Alternativ 1 Tütchen Vanillezucker.
  • 3 gehäufte EL natives Kokosöl
Und so wird’s gemacht:
  1. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Äpfel waschen, trocknen und das Kerngehäuse entfernen.
  3. Die Äpfel dann in kleine Würfel von ca. 1 cm Größe schneiden und in eine ofenfeste, flache Form füllen.
  4. 5 EL Kokoszucker, Amaretto und Zimt zufügen und alles gut mischen.
  5. In einer Rührschüssel Haferflocken mit Mandeln, Vanille und dem restlichen Kokoszucker mischen.
  6. Das Kokosöl auf kleiner Flamme schmelzen lassen und zufügen.
  7. Alles mischen und mit den Fingern locker verkneten. Gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen.
  8. 30 Minuten backen (falls die Oberfläche zu dunkel wird, die Form zum Schluss mit etwas Alufolie abdecken)
  9. Noch warm servieren – schmeckt aber auch kalt.
  10. Ich mag Apple Crumble sehr gern mit Soja-Vanille-Joghurt 🙂
So geht’s auch:
  • Noch 3 EL Kokosraspel unter die Streusel rühren. Oder statt der Mandeln nur Haferflocken und Kokosraspel verwenden.
  • Praktisch jedes Obst lässt sich zu einem schönen Crumble verarbeiten. Verwendet ihr tropische Früchte wie Banane, Ananas oder Mango könnt ihr die Mischung mit etwas dunklem Rum abschmecken. In diesem Fall schmecken die Streusel natürlich mit reichlich Kokosraspeln am besten.
  • Erdbeeren und Rhabarber sind eine super Kombi, aber auch Pfirsiche mit Himbeeren oder Blaubeeren.
  • Statt Kokoszucker könnt ihr auch Rohrzucker verwenden.

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4 Kommentare

  • Reply Renate Feuersenger 30. September 2015 at 22:51

    Danke für deine tollen Rezepte. Für mich sind manchmal zu viele Kohlenhydrate enthalten, da ich mich nach lchf ernähre, aber viele Rezepte kann ich auch für mich gebrauchen
    Die Mandelmilch schmeckt super!!! Mit Kokosblütenzucker und Kokosöl arbeite ich auvh gern, aber auch mit xucker. Kennst du Konjaknudeln? Die schmecken richtig gut. Liebe Grüße von Renate

    • Reply Ulrike Bjerno 30. September 2015 at 23:07

      Danke für Dein Feedback 🙂 Konjaknudeln habe ich schon probiert, muss damit aber noch etwas experimentieren. Claus fand den Namen klasse 🙂

  • Reply Renate Feuersenger 30. September 2015 at 23:06

    Liebe Ulrike, ich glaube, ich habe vergessen, meinen Kommentar abzuschicken. Danke für deine tollen Rezepte. Manchmal verwandle ich sie etwas, da ich mich zurzeit nach lchf ernähre. Aber auch ich arbeite viel mit Kokosblütenzucker, Kokosöl, aber auch ab und zu mit xucker. Süßes mag ich nicht mehr so gern, meistens ist es mir zu süß. Bisher habe ich 12 kg abgenommen, aber sehr langsam. Samstag fliegen Manfred und ich nach Fuerteventura, ich hoffe, ich halte meine Umstellung auch dort durch. Kennst du Konjaknudeln? Sie sind sehr lecker, wie chinesische Nudeln und vegan. Dazu haben sie auf 100 g nur 6 kcal und 0 Kohlenhydrate. Liebe Grüße an euch alle, auch an Sam, sendet Renate. ? ? ?

    • Reply Ulrike Bjerno 30. September 2015 at 23:17

      Nein, Dein Kommentar ist angekommen – aber doppelt hält besser 🙂 Glückwunsch zu den 12 kg, das ist doch eine Menge. Finde ich richtig gut, dass Du Dich so bewusst ernährst. Ich wünsche euch eine tolle Zeit in Spanien. Emily und ich werden am Mittwoch auch nach Spanien fliegen – allerdings nach Mallorca. Liebe Grüße zurück 🙂

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